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Preis Soziale Stadt 2006

Preis Soziale Stadt 2006 vergeben

Bei der Preisverleihung zum Wettbewerb 'Preis Soziale Stadt 2006' wurden am 11. Januar 2007 in Berlin zehn herausragende Beispiele sozialen Engagements mit einem Preis, ein Projekt mit einem Sonderpreis und zehn weitere Initiativen mit einer Anerkennung ausgezeichnet.

In vielen Städten gibt es Stadtteile, in denen sich Probleme häufen und die in den Medien häufig mit Schlagworten wie Armut, Hoffnungslosigkeit und Vandalismus in Verbindung gebracht werden. Gleichzeitig gibt es aber auch zahlreiche Initiativen, die sich für eine erfolgreiche Integration, bessere Bildungs-Chancen und für ein lebendiges Miteinander in diesen Quartieren einsetzen.

Bürgerinnen und Bürger, Wohlfahrtsverbände und Institutionen, Stadtverwaltungen und Wohnungsunternehmen, Ladenbesitzer und Vereine können viel für diese Stadtteile erreichen, wenn sie ihre Kräfte bündeln. Dies hat der Wettbewerb „Preis Soziale Stadt 2006“ eindrucksvoll bewiesen.

Der Wettbewerb wurde bereits zum vierten Mal ausgelobt und ist eine Gemeinschaftsinitiative unterschiedlicher Einrichtungen. Träger sind der AWO Bundesverband, der Deutsche Städtetag, der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, die GBH Gesellschaft für Bauen und Wohnen Hannover, die Schader-Stiftung und der vhw Bundesverband für Wohneigentum und Stadtentwicklung. Unterstützt wurde der Wettbewerb durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).

Mit dem Wettbewerb werden gute Beispiele für die erfolgreiche Arbeit in den benachteiligten Stadtteilen bekannt gemacht, um so ihre „Nachahmer“ zu finden. Insgesamt wurden 188 Beiträge aus der gesamten Bundesrepublik eingereicht.

Die von der Fachjury ausgezeichneten Akteure haben sich ganz unterschiedlichen Herausforderungen und Themenfeldern angenommen:
· Junge Menschen und Familien,
· Arbeit und Qualifizierung,
· die Förderung der Integration von Migranten und
· das Wohnen im Stadtteil
standen unter anderem im Mittelpunkt der preisgekrönten Aktivitäten.

Die Auslober bekräftigten im Rahmen der Preisverleihung noch einmal die Möglichkeiten und Chancen - aber auch die Erforderlichkeit eines stetigen und gemeinsamen Engagements vieler helfender Hände, um den Bewohnern der benachteiligten Stadtteile dauerhaft neue Perspektiven eröffnen zu können.

>> Ausführliche Dokumentation 'Preis Soziale Stadt' (pfd, 6,3 Mb)

Die Preisträger im Überblick

Junge Menschen und Familien
Im Theaterprojekt "Homestories" haben Jugendliche ihre Erlebnisse und Erfahrungen weit über ihren Stadtteil Katernberg hinaus professionell und kreativ in Essen bekannt gemacht.

In Hannover wurde das umfassende Programm zur Sprachförderung von Kindern und Eltern aus Familien mit Migrationshintergrund im Stadtteil Linden-Süd mit dem Sonderpreis "Kinder und Jugend in der Sozialen Stadt" des BMFSFJ ausgezeichnet.

Bremen Familienzentrum Mobile Soziale Stadt 2006 Im "Familienzentrum Mobile" in Bremen-Hemelingen finden die Bewohnerinnen und Bewohner vielfältige Angebote unterschiedlicher Träger unter einem Dach.


Arbeit und Qualifizierung
In der Stadt Guben wurde unter dem Motto "Schule - Wirtschaft - Beschäftigung" ein Netzwerk geknüpft, das Jugendlichen den Einstieg in die Berufsausbildung in der Region erleichtert und damit Abwanderungstendenzen vorbeugt.

57 Kooperationspartner bilden die "Entwicklungspartnerschaft Elbinsel" in Hamburg, die sich einer breit angelegten Qualifizierungs- und Beschäftigungsstrategie für den Stadtteil Wilhelmsburg widmet.

Förderung der Integration von Migranten
In der sächsischen Stadt Wurzen ist mit Hilfe von Spenden und 11.000 ehrenamtlichen Arbeitsstunden das "Kultur- und BürgerInnenzentrum D5" entstanden, das als "Netzwerk gegen Rechtsextremismus" die demokratische Kultur fördert.

Das "Integrationsprojekt Dialog" ist seit einigen Jahren eine zentrale Anlaufstelle für Migrantinnen und Migranten in Leipzig und bietet den Gästen umfangreiche Beratungs- und Begegnungsmöglichkeiten.
Integrationsprojekt Leipzig Soziale Stadt 2006

Das Projekt "Demenz und Migration - Yalniz Deðilsiniz! - Du bist nicht allein!" leistet als Fachstelle für an Demenz erkrankte MigrantInnen in Gelsenkirchen wichtige Aufklärungs- und Beratungsarbeit für Betroffene und Angehörige aus verschiedenen Nationen.

Wohnen im Stadtteil
Mannheim Wohnblegeitung Soziale Stadt 2006 Mit dem Projekt "Mobile-Wohn-Begleithilfe" bietet die Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Mannheim umfangreiche Hilfestellungen an, um insbesondere älteren Mietern auch für die Zukunft ein selbständiges Wohnen zu ermöglichen.

In Berlin-Lichtenberg wurden die Aktivitäten von drei Einrichtungen gemeinsam mit einem Preis ausgezeichnet: Das "Wohnprojekt UNDINE" bietet Obdachlosen mit 40 Kleinstwohnungen und ergänzenden Betreuungsangeboten Hilfen zur Rückkehr in die selbständige Lebensführung; das "Soziokulturelle Zentrum Alt-Lichtenberg" im gleichen Gebäude ist Treffpunkt für vielfältige Aktivitäten in der gesamten Nachbarschaft; die "Lichtenberger Hilfe für Menschen" organisiert die Unterstützung Bedürftiger mit Lebensmitteln und Kleidung.

In der Großsiedlung Sachsendorf-Madlow in Cottbus werden die Aufwertungs- und Abrissmaßnahmen im Rahmen des Stadtumbaus mit Initiativen der Sozialen Stadt und der Förderung des Gemeinwesens verknüpft.

Neben diesen Projekten, die von der Jury mit einem Preis ausgezeichnet wurden, erhielten zehn weitere Initiativen eine Anerkennung für ihre Arbeit. Vier dieser Projekte engagierten sich im Bereich "Wohnen und Stadtteil" (in Hannover, Leipzig, Recklinghausen und Wolfen); drei Projekte rückten Aktivitäten zur Finanzierung sozialer Projekte und zur Förderung der lokalen Wirtschaft in den Mittelpunkt (in Berlin, Rostock und Solingen); drei weitere Anerkennungen gingen an Initiativen in Hannover, Jena und Stuttgart.

Auslober des Wettbewerbs „Preis Soziale Stadt 2006“:
Geschäftsstelle des Wettbewerbs Preis Soziale Stadt 2006:
vhw - Bundesverband für Wohneigentum und Stadtentwicklung e. V.
Geschäftsstelle des Wettbewerbs
"Preis Soziale Stadt 2004"
Straße des 17. Juni 114
10623 Berlin
Telefon: (030) 39 04 73- 72/ -13
Telefax: (030) 39 04 73-39

E-Mail: preis.soziale.stadt@vhw-online.de




Ansprechpartner in der Schader-Stiftung: Dr. Tobias Robischon

 
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Letzte Änderung: 03.04.2007