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Warum Stadtumbau Ost?

Wieso wird abgerissen? Ein Comic klärt über die Hintergründe des Stadtumbau Ost auf. Wieso wird denn abgerissen? - Teaserbild
Wieso wird denn abgerissen?

Wer die wirtschaftlichen und politischen Hindergründe des Stadtumbaus in Ostdeutschland verstehen möchte, dem sei ein Comic (!) von Rochus Wiedemer empfohlen. Das im Rahmen des shrinking cities-Projekts entstandene Heft erklärt auf sehr anschauliche und fachlich- fundierte Weise die zentralen ökonomischen, gesellschaftlichen und politischen Problemzusammenhänge des Stadtumbau Ost.

Der Abriss-Comic: Eine kleine Vorschau


Download des Comics
'Wieso wird denn abgerissen? Stadtumbau in Wolfen-Nord'

Deutsche Fassung, PDF-Datei (ca. 2 MB)
Englische Fassung, PDF-Datei (ca. 2MB)

Das Heft (A5, 40 Seiten, s/w) ist auch über den Verfasser für 5 EUR inkl. Versand zu beziehen. Bestellungen bitte an
rochus@ideenshop.net


Warum Stadtumbau in Ostdeutschland?
Eine Millionen Wohnungen stehen leer "In Ostdeutschland stehen eine Million Wohnungen - das sind 13% des Bestandes - leer. Etwa 400.000 Wohnungen waren schon 1990 unbewohnbar und verfielen. Inzwischen stieg der Leerstand durch Neubau von knapp 800.000 Wohnungen trotz wachsender Zahl der Haushalte um rund 600.000 an. Nur gut die Hälfte des gesamten Leerstandes wird noch am Markt angeboten. Der Rest ist "ausgebucht" oder unbewohnbar."


Ursache: Abwanderung, vor allem aus den Kernstädten "Die überregionale Wanderung (Ost-West und Ausland) hat zwar in einigen Regionen zu hohen Leerständen geführt, insgesamt ist sie jedoch nicht für die Leerstände verantwortlich. Von hoher Bedeutung waren dagegen in fast allen Stadtregionen hohe Abwanderungen aus den Kernstädten in das Umland."

Viele Städte drohen in Fragmente zu zerfallen 'Ungelenkte Vorgänge der Schrumpfung und des Verfalls zerstören das notwendige Gleichgewicht zwischen Bevölkerung, Wohnbauten, Verkehrssystemen sowie sämtlichen Elementen der privaten und öffentlichen Infrastruktur (Dienstleistungen, Handel, Gesundheit, Schulen, Kultur). Viele Städte drohen dadurch auseinander zu brechen. Sie zerfallen in Fragmente aus leeren Altbaugebieten, in neuer Pracht wieder erstandenen Kernbereichen, halbleeren durch Abriss schrumpfenden Plattensiedlungen - vor allem dort, wo die DDR-Industrien zusammengebrochen sind - und in neue, große Einfamilienhaussiedlungen.'

Auszüge aus dem Bericht der Kommission 'Wohnungswirtschaftlicher Strukturwandel in den neuen Bundesländern', November 2000 (PDF 128KB)


 
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Letzte Änderung: 09.05.2006