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Texte und Material zum wohn:wandel


hans jörg duvigneau
Hans Jörg Duvigneau, ehem. GF der GSW Gemeinnützige Siedlungs- und Wohnungsbaugesellschaft Berlin, ehem. Kurator der Stiftung
Die neue Rolle der Wohnungsunternehmen
Vom Instrument der Verteilungspolitik zum
wirtschaftlich agierenden Dienstleistungsunternehmen
mit sozialem Anspruch – kann das gutgehen?


von Hans Jörg Duvigneau

Die aus der Wohnungsgemeinnützigkeit hervorgegangenen Wohnungsbaugesellschaften in Deutschland stehen vor einer doppelten Herausforderung: Die Notwendigkeit zur streng wirtschaftlichen Ausrichtung des Betriebs und zur konsequenten Weiterentwicklung als Dienstleistungsunternehmen fällt zusammen mit dem Zwang, auf den sozialen Wandel in den Wohnanlagen umfassend zu reagieren. Soziale Dienstleistungen sind daher unverzichtbar notwendige Maßnahmen, um die Bestände der Unternehmen vermietbar zu erhalten und damit die Erträge zu sichern, die für ihren Fortbestand benötigt werden.

(Vortragsmanuskript) (pdf, 38 kb)

(Erstabdruck im Programmheft zum Kongress wohn:wandel, 5/2001)



100 Jahre Berliner Wohnungsbau - von der Mietskaserne zur Reformwohnung; vom Förderprogramm zum Ausverkauf

von Hans Jörg Duvigneau

Nirgends spiegelt sich die deutsche Wohnungspolitik des 20. Jahrhunderts mit all ihren Aspekten so getreulich wider wie in Berlin. Am Berliner Wohnungsbau der letzten gut 100 Jahre kann daher zugleich die nationale Wohnungspolitik unseres Landes dargestellt werden - im Kaiserreich und in der Weimarer Republik, im 'Dritten Reich', im geteilten und wiedervereinigten Deutschland.
Der Soziale Wohnungsbau in Deutschland ist nicht aus einem wohltätigen Impuls hervorgegangen, sondern ist die späte politische Reaktion auf das Wohnungselend der explodierenden Städte des 19. und frühen 20. Jhdts. 'Wohnbauten sind der Leib der Städte' (F.Schumacher). Sie machen rund drei Viertel der gebauten Substanz unserer Städte aus und prägen damit die Identität unserer Städte.

Vortragsmanuskript (PDF, 130 KB)

Vortrag, gehalten in der Französischen Friedrichstadtkirche am 28. März 2006

Wohneigentum als Äquivalent
sozialstaatlicher Sicherung?


von Manfred G. Schmidt

Die meisten kontinentaleuropäischen Staaten haben ihre Sozialpolitik zu einem umfassenden Wohlfahrtsstaat ausgebaut. In ihm sollen vor allem Geldleistungen, wie Altersrenten, und Dienstleistungen, wie Pflegedienste, für die soziale Sicherung einer großen Bevölkerungsmehrheit sorgen. Die Finanzierung der Sozialpolitik ist mittlerweile allerdings sehr kostspielig geworden und verengt den Spielraum für private Daseinsvorsorge. Insoweit überrascht es nicht, wenn die Eigentümerwohnungsquote in Staaten mit weit ausgebauter Sozialpolitik vergleichsweise niedrig ist. So auch in Deutschland... (weiterlesen) (pdf, 41 kb)

(Erstabdruck im Programmheft zum Kongress wohn:wandel, 5/2001)

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Prof. Dr. Manfred G. Schmidt, gf. Dir. am Institut für politische Wissenschaft der Uni Heidelberg, Kurator der Schader-Stiftung
Sie suchen innovative Projekte und Modelle zur Stabilisierung von Wohnquartieren oder zum Sozialmanagement von Wohnungsunternehmen? Die Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern bietet zwei interessante Publikationen, die zwar nicht mehr tagesaktuell sind, aber als Fundgrube für Projekte und Ideen dienen können.

1) Intakte Stadtquartiere. Maßnahmenkatalog zur Beseitigung und Vermeidung sozialer Fehlentwicklungen. Überblick mit Beispielen aus der Praxis. Stand: 1.5.2001

2) Sozialarbeit von Wohnungsunternehmen. Neue Herausforderungen für die Wohnungsunternehmen im Zuge des sozialen und demographischen Wandels. Veröff. im Oktober 1999

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Genossenschaft im Strukturwandel. Wohnbedürfnisse der Nutzer erkennen
Vortrag anlässlich der BBU-Tage am 4. und 5. März 2002 in Frankfurt a.d. Oder
(zur Präsentation) (pdf, 796 kb)


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Wohnwandel durch Strukturwandel

von Kirsten Krüger und Hubert Heinelt

Bewegung allerorten. Die Gesellschaft der Bundesrepublik ist im Umbruch begriffen. Das erfolgreiche Nachkriegsmodell der westdeutschen Gesellschaft als Garant für individuelle und kollektive Sicherheiten und Wohlfahrt ist reformbedürftig. Die Modernisierung des Bildungssystems ist in der Diskussion. Um die Reform des Rentensystems wird gekämpft. Gleichgeschlechtliche Ehen sind längst kein Tabu mehr. Viele andere Veränderungsprozesse wären zu nennen, doch sind diese hier nur exemplarisch erwähnten Diskussionen und Bewegungen der Gesellschaft ein Reflex darauf, dass die tragenden Säulen der deutschen Nachkriegsgesellschaft Risse aufweisen... (weiterlesen) (pdf, 21 kb)

(Erstabdruck im Programmheft zum Kongress wohn:wandel, 5/2001)


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Prof. Dr. Karl-Dieter Keim, Kurator
Prof. Dr. Karl-Dieter Keim, Leiter des IRS in Erkner, stv. Kuratoriumsvorsitzender der Schader-Stiftung
Andere Städte und Regionen durch Schrumpfungsprozesse?
Zur aktuellen Lage in den ostdeutschen Ländern

von Karl-Dieter Keim

Nahezu alle ostdeutschen Regionen - mit Ausnahme des Verflechtungsraums Berlin/Brandenburg - verlieren kontinuierlich Einwohner, und alle Städte weisen einen drastischen Umfang an Wohnungsleerständen auf. Zusammen mit den nach wie vor überdurchschnittlichen Arbeitslosenquoten resultiert daraus ein Problem-Syndrom, das die Kommunen aus eigener Kraft nicht bewältigen können.
Dieser Beitrag lenkt den Blick auf die Trends und hebt solche Aspekte hervor, die für Problemlösungen erforderlich scheinen.
(zum ganzen Artikel) (pdf, 40 kb)

(Erstabdruck im Programmheft zum Kongress wohn:wandel, 5/2001)



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Mobilität und Arbeitsplatz

von Hermann Anders Korte

"Ich will hier raus!" schreit eine genervte Stimme in einem aktuellen Werbespot im Hörfunk. Die gute Nachricht folgt sofort. Nach Süden, in die Sonne soll der Mensch fliegen. Hilfe bietet ein Reiseunternehmen. So werden sich viele um Weihnachten in wärmere Gefilde aufgemacht haben, manche sogar für mehrere Monate.
Diese Art von Mobilität ist uns Menschen in Mitteleuropa ganz selbstverständlich geworden. Andere Formen sind weniger eingeübt und machen Probleme. Seit es, dass plötzlich verlangt wird, nicht mehr in Diepholz, sondern in Neu-Ulm zu arbeiten, sei es, dass auch uns fremde Menschen mobil sind, allerdings auf andere Art und Weise: Es sind Asylsuchende, Flüchtlinge, Arbeitsmigranten, die zuwandern wollen. Vor allem Angehörige der mittleren und älteren Generation tun sich mit diesen anderen Formen von Mobilität immer noch recht schwer. (weiterlesen...) (pdf, 25 kb)

(Erstabdruck im Programmheft zum Kongress wohn:wandel, 5/2001)


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Prof. em. Dr. Hermann Anders Korte, ehem. Kurator der Schader-Stiftung


 
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Letzte Änderung: 16.05.2006