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Luftbild Cambrai Fritsch
Foto: Nikolaus Heiss
Konversion in Darmstadt

Mit dem Abzug der amerikanischen Soldaten aus Darmstadt sind rund 300 Hektar innerstädtische Flächen frei geworden. Dabei handelt es sich um Kasernenflächen mit Mannschaftsunterkünften, Funktionsgebäuden und um Wohnsiedlungen. Eigentümerin dieser Flächen ist die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA). Die Stadt Darmstadt besitzt die Planungshoheit.

Die Stadt Darmstadt legt Wert darauf, eine bedarfsgerechte zukunftsorientierte Nachnutzung der Flächen mit der Unterstützung der Bürger zu verwirklichen. Das Institut Wohnen und Umwelt (IWU) hat bereits eine wohnungswirtschaftliche Entwicklungsperspektive für Darmstadt bis zum Jahr 2020 vorgelegt. Seit Mai 2010 wird für den Südbereich der Konversionsareale ein Rahmenplan erstellt, der als Grundlage für einen städtebaulichen und landschaftsplanerischen Wettbewerb dienen soll. Das Potenzial, das die Neugestaltung der Flächen für die Darmstädter Stadtentwicklung birgt, sollte sinnvoll genutzt und im Gesamtkontext der allgemeinen städtischen Entwicklung betrachtet werden. Die Anforderungen an die Planung sind vielfältig, d.h. sie müssen den aktuellen Bedürfnissen nach Wohnraum entsprechen und zugleich anpassungsfähig für gesellschaftliche Entwicklungen sein.

weitere Informationen zur Konversion in Darmstadt >>>



Fachforen zur Konversion in Darmstadt
Zukünftige Quartiere in der Stadt


Die Schader-Stiftung veranstaltete im Rahmen des Entwicklungsprozesses der Konversionsflächen in Darmstadt vier Fachforen mit den Themen 'Zukunftsorientierte Stadtplanung', 'Immobilie und Ökonomie', 'Energie und Infrastruktur' sowie 'Demographie / Neues Wohnen'. Nach der Planungswerkstatt der Stadt Darmstadt am 20. und 21. August 2010, an der über 200 Bürgerinnen und Bürger teilgenommen haben, waren die Fachforen ein weiterer Baustein des Entwicklungsprozesses der Darmstädter Konversionsflächen.

zur Dokumentation der Fachforen >>>

Ziel der Fachforen war es, Impulse für eine zukunftsfähige, nachhaltige Stadtentwicklung zu geben. Die Beiträge der Referenten und Fachmoderatoren wurden durch die Experten im Publikum in den regionalen Kontext überführt und stärken inhaltlich den Prozess. Eines der wichtigsten Ergebnisse aller vier Fachforen war es, eine langfristige Perspektive einzunehmen, um auf zukünftige Entwicklungen reagieren zu können. Der nächste Meilenstein des Entwicklungsprozesses wird die zweite Planungswerkstatt der Stadt Darmstadt im Frühjahr 2011 sein. Die Dialogorientierung und der fachliche Austausch während des gesamten Prozesses sind Grundlage für eine nachhaltige Entwicklung der Quartiere.

Neben dem Fachpublikum, das u.a. aus Vertretern der Stadt und Planern bestand, wurden auch interessierte Bürger zu den Fachforen eingeladen. Die Fachforen fanden im großen Saal der Schader-Stiftung statt.


Zu den Vorträgen

1. Fachforum: Zukunftsorientierte Stadtplanung

Britta Rösener: Stadtentwicklung und Bürgerbeteiligung

Dr. Dieter Krämer: Gesellschaftliche Entwicklung und Wohnen

2. Fachforum: Immobilie und Ökonomie

Prof. Dr. Martin T.W. Rosenfeld: Finanzierung der Städte

Dr. Marcus Cieleback: Entwicklungs- und Nutzungskonzepte der Wohnbewirtschaftung

3. Fachforum: Energie und Infrastruktur

Prof. Dr.-Ing. Rolf Katzenbach: Nachhaltige Energie

Robert Follmer: Alltagsmobilität

4. Fachforum: Demographie / Neues Wohnen

Prof. Dr. Norbert Schneider: Familie im Wandel

Dr. Albrecht Göschel: Zukünftiges Wohnen


Impressionen von der Veranstaltung

Fotogalerie 24. September 2010 >>>

Fotogalerie 25. September 2010 >>>

zum Einladungsflyer >>>


Ihre Ansprechpartnerin:

Michèle Bernhard
Schader-Stiftung
Goethestr. 2
64285 Darmstadt
Telefon 06151/ 17 59-21
Fax 06151/ 17 59-25
Email bernhard@schader-stiftung.de

 
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Letzte Änderung: 26.09.2011