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Projekte zum Thema 'Stadtentwicklung und Beteiligung'


Impulse: Engagementkultur und Demokratie

2012-2013

Eine Veranstaltungsreihe der Schader-Stiftung, der Stiftung Mitarbeit und der Technischen Universität Darmstadt, Institut für Politikwissenschaft

Die Reihe 'Impulse: Engagementkultur und Demokratie' will den Blick auf den bislang wenig beachteten Übergangsbereich zwischen bürgerschaftlichem Engagement und der Arbeitsweise der demokratischen Institutionen lenken. Mit wissenschaftlicher Expertise und anhand praktischer Beispiele gilt es zu erkunden, was heute demokratische Legitimation politischer Entscheidungen in der Kommune bedeutet. Welchen Beitrag kann eine starke Kultur des Engagements und der politischen Beteiligung zu einer lebendigen kommunalen Demokratie leisten?

Die Veranstaltungsreihe schafft ein Dialogforum für alle Engagierten aus den Kommunen, Förderer zivilen Engagements und interessierte Bürgerinnen und Bürger. Hier werden Wissen, Erfahrungen, Ideen und Meinungen, die die gesellschaftliche Entwicklung bereichern könnten, im Austausch mit Wissenschaftlern und Vertretern der Praxis diskutiert.

Wissenschaftliche Beratung:
Prof. Dr. Roland Roth, Institut für Protest- und Bewegungsforschung, Berlin,
Gesamtmoderation:
Dr. Ruth Fühner, Hessischer Rundfunk,
Verantwortlicher Referent: Dr. Tobias Robischon.


Neue Verantwortungen – die Koproduktion von Gemeinwohl
Fachtagung am 13. und 14. Dezember 2012 im Schader-Forum

Die Umbrüche der Zeit – wirtschaftlich, sozial, politisch – stellen die Gesellschaft vor immer neue Herausforderungen. Der demographische Wandel mit seinen Folgeproblemen etwa in Arbeitswelt und im Pflegebereich, die notwendige Integration von Zuwanderern, insbesondere im Bereich der Schul- und Ausbildung, die wachsenden Unsicherheiten auf dem Arbeitsmarkt, die sich verändernden Familienstrukturen, zugleich der Anspruch der Bevölkerung, mehr in Entscheidungsfindungen im regionalen und lokalen Kontext eingebunden zu werden bei gleichzeitiger Abnahme der Wahlbeteiligung bei Kommunalwahlen: All dies führt zu der offenkundigen Überforderungen derjenigen, die aufgerufen sind, diese Herausforderungen anzugehen. Politik und Verwaltung stoßen ebenso an ihre Grenzen wie aktiv werdende Stiftungen, Vereine und andere Akteure der Zivilgesellschaft. Auch Unternehmen, die ihre gesellschaftliche Verantwortung zunehmend spüren und sich mit Abteilungen der „Corporate Social Responsibility“ dieser zu stellen versuchen, sind allein überfordert. Ebenso können individuelle Selbsthilfemaßnahmen und ehrenamtliche Aktivitäten, so wichtig sie im Einzelnen sind, nur wie ein Tropfen auf den heißen Stein wirken.

Zur Lösung gesellschaftlicher Probleme ist es notwendig, die Kräfte zu bündeln. Einzubinden sind dabei die Kommune mit ihrer politischen Vertretung sowie den verschiedenen Dezernaten der Verwaltung, Unternehmen, zivilgesellschaftliche Organisationen wie Stiftungen, Vereine, Bürgerinitiativen und die Stadtbewohner selbst. Sie sind aufgerufen, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen. Damit es nicht bei Worthülsen bleibt, müssen neue Strukturen erschaffen oder bestehende ausgebaut werden, die gemeinsames Handeln aller relevanten Akteure ins Leben rufen, stützen und langfristig wirksam werden lassen. Neue gemeinsame Wirkungsstrukturen, somit Regelungsmechanismen neben der Entscheidungsfindung durch gewählter Bürgervertreter, sind zu konstruieren. Das bedeutet, nicht nur einzelne Projekte in gemeinschaftlicher Verantwortung mehrerer Akteursgruppen durchzuführen, sondern eine grundsätzlich andere Art der Vorgehensweise im Umgang mit kommunalen Herausforderungen zu etablieren.

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Letzte Änderung: 07.11.2012