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Startseite > schader-stiftung > Projekte > Thema: Schrumpfung und Stadtumbau
Projekte zum Thema 'Schrumpfung und Stadtumbau' / 'Urbane Transformationen'


Informationsplattform
'www.stadtumbau-ost.de'


seit 2001

Kooperation:
* Arbeitsgruppe schrumpfende-stadt.de
Im September 2001 startete die Schader-Stiftung die Website www.stadtumbau-ost.de mit der Zielsetzung, eine Informationsplattform für die mit dem Stadtumbauprozess in den neuen Bundesländern befassten Personen und Institutionen zu schaffen. Die Site bietet einen umfassenden Überblick über das Bund-Länder-Programm 'Stadtumbau Ost' und die damit verbundene Fachdiskussion. Sie enthält eine umfangreiche Sammlung von Hintergrundmaterialien und Projektinformationen. Zeitweise wurden als aktuelle Serviceleistungen für das Fachpublikum auch eine Zeitschriftenumschau sowie ein Veranstaltungskalender angeboten.
Startseite der Internetplattform 'stadtumbau-ost' >>>


Mit Unterstützung der Schader-Stiftung wird seit 2002 'Schrumpfende Stadt / Stadtumbau Ost', der gemeinsame Newsletter der Websites schrumpfende-stadt.de und stadtumbau-ost.de, sechsmal jährlich herausgegeben.
Alle bisher veröffentlichten Newsletter:
www.schrumpfende-stadt.de/forum.htm


Veranstaltungsreihe
'Städtische Kreativität - westeuropäische und ostdeutsche Erfahrungen im Umgang mit Schrumpfungsprozessen'


2002-2003

Kooperation:
* Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung IRS, Erkner
Demographische und wirtschaftliche Schrumpfungsprozesse, überregionale Abwanderung, anhaltende Suburbanisierung sowie ein erheblicher Wohnungsleerstand kennzeichnen die Situation vieler Städte und Gemeinden in Ostdeutschland und erfordern strukturell neue, integrierte Entwicklungsprogramme. 'Städtische Kreativität' steht für kommunikative und planerische Konzepte, strukturelle Rahmenbedingungen sowie Methoden und Verfahrensweisen, um Perspektiven in wirtschaftlicher, sozialer, kultureller, baulicher und wohnungswirtschaftlicher Hinsicht für die Stadtentwicklung erdenken zu können, die über rein städtebauliche Maßnahmen hinausgehen.
Internetseiten erläutern den Begriff 'Städtische Kreativität' und stellen Beispiele vor:
www.staedtische-kreativitaet.de


In einer Veranstaltungsreihe mit fünf jeweils zweitägigen Workshops in Schwerin, Zwickau, Neuruppin, Frankfurt/Oder und Leipzig diskutierten Vertreter der jeweiligen gastgebenden Stadt und auswärtige Experten den kreativen Umgang mit Schrumpfungsprozessen. Abgeschlossen wurde die Workshopreihe mit einer Fachtagung am 10. September 2003 in Erkner.
Informationen zur Veranstaltungsreihe >>>


Aus den Diskussionen der Workshopreihe ging eine Publikation hervor:
* Liebmann, Heike / Tobias Robischon (Hrsg.), 2003: Städtische Kreativität - Potenzial für den Stadtumbau. Erkner: Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung e.V. / Darmstadt: Schader-Stiftung. (mittlerweile vergriffen)
Informationen zur Publikation >>>


Städtische Kreativität - Projekt
'Das Forster Tuch'


2003-2004

Kooperation:
* Künstlernetzwerk SPACEWALK
* Stadtplanungsbüro 'Gruppe Planwerk'
Modellprojekt des Ministeriums für Infrastruktur und Raumordnung des Landes Brandenburg
Das Bürgerbeteiligungsprojekt 'Das Forster Tuch - Eine Stadt webt an der gemeinsamen Zukunft' verknüpfte durch ein künstlerisches Projekt den Stadtumbauprozess mit der Geschichte der Forster Textilindustrie. Jede/r Bewohner/in gestaltete einen Quadratmeter Leinwand. Im Laufe eines Jahres entstand ein mehrere Tausend Quadratmeter großes Tuch. Der Gestaltungsprozess war zugleich Katalysator und Impulsgeber für zentrale Bereiche der Stadtentwicklung. Die mit Unterstützung der Schader-Stiftung entwickelte Projektwebsite 'Das Forster Tuch ...und andere Beispiele städtischer Kreativität' informiert über das Bürgerbeteiligungsprojekt:
www.das-forster-tuch.de


Internationales Symposium
'Coping with City Shrinkage and Demographic Change - Lessons from around the Globe'


30. und 31. März 2006
Kooperation:
* Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung e.V.
* 'shrinking cities project group' des Institute of Urban and Regional Development der University of California, Berkeley
* Zentrum Demographischer Wandel der TU Dresden

Wissenschaftler aus den USA, Mexiko, Brasilien, Australien, Korea, Tschechien, Großbritannien und Frankreich berichteten auf dem Symposium in Dresden über den Umgang mit urbanen Schrumpfungsprozessen in anderen Erdteilen. Beiträge aus deutscher Perspektive ergänzten die Debatte.
Informationen zum Symposium und abstracts der Beiträge >>>


Podiumsgespräch
'Die Wirtlichkeit der Städte. Boom, Schrumpfung, Transformation in Deutschland und in Polen'


2. September 2007

Kooperation:
* Deutsches Polen-Institut (DPI)
Der Themenschwerpunkt 'Stadt' im Jahrbuch Polen 2007 des Deutschen Polen-Instituts
war Anlass dieser gemeinsamen Veranstaltung in Darmstadt. Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion gaben eine Einschätzung, inwieweit polnische und deutsche Entwicklungen und Erfahrungen bei der Transformation urbaner Räume vergleichbar sind. Begleitet wurde die Veranstaltung von der internationalen Wanderausstellung 'Polen. Ikonen der Architektur'.


Workshopreihe und Studie
'Kulturwirtschaft und Stadtentwicklung - Dritter Hessischer Kulturwirtschaftsbericht'


2007-2008

Kooperation:
* Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung
* Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst
Von einer gezielten Öffnung kreativer Räume können wichtige Impulse für die Stadtentwicklung ausgehen. Der 3. Hessische Kulturwirtschaftsbericht thematisiert, wie sich Raumansprüche von Gründern und Selbständigen aus der Kultur- und Kreativwirtschaft, die Entwicklung brach gefallener Liegenschaften sowie eine Gründer- und Unternehmensförderung der Kulturwirtschaft zum wechselseitigen Nutzen miteinander verschränken lassen.

Im Vorfeld des Berichts veranstalteten Schader-Stiftung und das Land Hessen gemeinsam mit den sechs hessischen Kommunen Eschwege, Frankfurt am Main, Gießen, Hanau, Kassel und Wiesbaden eine Workshopreihe. An jeweils zwei Tagen wurde, abgestimmt auf die lokalen Gegebenheiten und unter Einbeziehung von Vertretern der jeweiligen Stadt, von externen Fachreferenten sowie den einschlägigen lokalen Akteuren aus Kulturwirtschaft, Kommunalpolitik sowie Wirtschaftsförderung, Kulturamt und Stadtplanung untersucht, wie durch junge Kreative eine Aufwärtsentwicklung der von Leerstand betroffenen Quartiere in Gang gesetzt werden könnte. Es zeigte sich, dass Aufgeschlossenheit bei den Kommunen und zielorientiertes Zusammenwirken der kommunalen Entscheidungsträger in den Bereichen Kultur, Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung und Liegenschaften Voraussetzungen für die Entfaltung positiver Wirkungen von Kulturwirtschaft sind. Dies gilt auch für private und öffentliche Immobilieneigentümer sowie für die in der Kulturwirtschaft Tätigen selbst.
Informationen zum Projekt >>>
Projektbegleitend wurde eine interne Website eingerichtet.

Auf einer abschließenden Fachkonferenz am 27. November 2008 in Wiesbaden wurde der
3. Hessische Kulturwirtschaftsbericht präsentiert und diskutiert. Der Bericht dokumentiert die Ergebnisse der Workshopreihe, weitere in- und ausländische positive Beispiele und nennt die Bedingungen, unter denen Handlungsmöglichkeiten für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklungspolitik systematisch befördert werden können. Herausgeber sind Schader-Stiftung und das Land Hessen:
* Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Stadtentwicklung / Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst / Schader-Stiftung (Hrsg.), 2008: Kulturwirtschaft fördern - Stadt entwickeln. 3. Hessischer Kulturwirtschaftsbericht. Wiesbaden: Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Stadtentwicklung und Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst / Darmstadt: Schader-Stiftung.
Möglichkeit zum Download des 3. Hessischen Kulturwirtschaftsberichts >>>


Tagung
'Stadtumbau und lokale Politik - Wissenschaft und Praxis im Gespräch'


5. und 6. Dezember 2008

Kooperation:
* Arbeitskreis 'Lokale Politikforschung' der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW)
* Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ
In Fortführung der Initiative 'Zuhause in der Stadt' widmete sich diese Tagung in Leipzig der Frage, inwiefern mit dem Bund-Länder-Programm 'Stadtumbau Ost' eine Veränderung politischer Steuerungsmuster einhergeht. Das Veranstaltungskonzept verband wissenschaftliche Vorträge mit kommentierenden Beiträgen aus der Praxis. Konsequenzen für lokale Politik und Stadtentwicklung diskutierten die Teilnehmer in Bezug auf Interessendivergenzen zwischen Wohnungswirtschaft und Stadtentwicklungspolitik, auf die Dualität der Zielstellungen von Rückbau und Aufwertung sowie hinsichtlich Fragen der Flächennachnutzung und der Qualifizierung entstehender Freiflächenpotenziale. Weitere Themen waren Probleme bei der Einbeziehung privater Einzeleigentümer als Voraussetzung für die Entwicklung der Altbauquartiere und der Dialog mit Bürgern. Forderungen der Mitwirkenden richteten sich auf ein neues Verständnis der öffentlichen Hand in ihrer Rolle als Moderator, neue kommunale Steuerungsmodelle, ein professionelles Stadtumbaumanagement und Transparenz im Umgang mit den Bürgern.
Informationen zur Tagung >>>


Neue Publikation 'Stadtumbau komplex: Governance, Planung, Prozess' im September 2010 erschienen

'Stadtumbau komplex: Governance, Planung, Prozess' heißt die neue im Verlag der Schader-Stiftung erschienene Publikation von Matthias Bernt, Michael Haus und Tobias Robischon (ISBN 978-3-932736-32-2

Wirtschaftlicher Niedergang, Bevölkerungsverluste und Wohnungsleerstand sind in den letzten Jahren zu bestimmenden Themen der Entwicklung vieler ostdeutscher Städte geworden. Um den damit verbundenen Entwicklungen gegenzusteuern, haben Bund und Länder 2001 das Programm 'Stadtumbau Ost' aufgelegt, das gleichzeitig auf einen Abbau von Wohnungsmarktüberhängen und auf einen Umbau der betroffenen Städte für eine reduzierte Einwohnerzahl zielt - und mittlerweile in fast allen ostdeutschen Städten auf breiter Front angelaufen ist. Mit Unterstützung dieses Programms wurden bislang rund 350.000 Wohnungen, teilweise auch ganze Viertel, abgerissen. Es stellt einen grundlegenden Richtungswechsel in der Stadtentwicklungspolitik dar: von der Steuerung des Wachstums hin zur Gestaltung der Schrumpfung.

Vor diesem Hintergrund fasst der vorliegende Band erstmals Beiträge zusammen, die Interaktionsformen, Steuerungsmodi und Handlungsorientierungen im Stadtumbau hinterfragen. Er wirft damit ein neues Licht auf eines der zentralen Programme der deutschen Stadtentwicklungspolitik.

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Letzte Änderung: 04.01.2011