zur Startseite gehen
zur Startseite gehen Kontakt aufnehmen Impressum anzeigen Übersicht aller Seiten zeigen druckbare Version anzeigen zum Bereich wohn:wandel zum Bereich gesellschaft+wandel zum Bereich schader-stiftung
Startseite > schader-stiftung > Projekte > Wohnen in einer alternden Gesellschaft
Projekte zum Thema 'Wohnen in einer alternden Gesellschaft'

Studie
'Bedarfsgerechte Wohnungsversorgung durch Umzüge im Alter. Quartierbezogenes Wohnen in Städten, unter Betonung der Bedürfnisse älterer Menschen'


1989-1992

Kooperation:
Prof. Dr. Hans-Joachim Klein und Prof. Dr. Bernhard Schäfers, Professoren am Institut für Soziologie an der Universität Karlsruhe (TH)

Die Bereitschaft älterer Menschen zur Mobilität im Wohnungsbestand durch eine repräsentative Seniorenbefragung zu ermitteln und die Bedeutung von Umzügen im Alter für die Sicherung einer dem Bedarf angepassten Wohnungsversorgung herauszuarbeiten war Gegenstand der wissenschaftlichen Studie 'Bedarfsgerechte Wohnungsversorgung durch Umzüge im Alter', die Hans-Joachim Klein und Bernhard Schäfers, Professoren am Institut für Soziologie an der Universität Karlsruhe (TH), im Auftrag der Schader-Stiftung erstellten.


Forschungs- und Dialogprojekt
'Umzugswünsche und Umzugsmöglichkeiten älterer Menschen'


1993-1997

Kooperation:
- Bundesministerium für Bau- und Wohnungswesen
Begleitforschung durch eine interdisziplinäre Arbeitsgemeinschaft:
- Prof. Dr. Rolf Heinze, Lehrstuhl für Soziologie an der Ruhr-Universität Bochum (Projektleitung)
- Dr. Volker Eichener, InWIS, Institut für Wohnungswesen, Immobilienwirtschaft, Stadt- und Regionalentwicklung GmbH, Bochum
- Prof. Dr. Gerhard Naegele, Institut für Gerontologie, Dortmund
- Prof. Dr. Gert Wagner, Ruhr-Universität Bochum, Lehrstuhl für Sozialpolitik
- Dipl.-Ing. Hans-Peter Winter, Kuratorium Deutsche Altershilfe, Köln

Intention des Projekts war, empirisch fundierte Kenntnisse der Umzugswünsche und Umzugsmöglichkeiten älterer Menschen zu gewinnen. Damit sollte die zu dieser Zeit vorherrschende Ansicht geprüft werden, 'einen alten Baum verpflanzt man nicht', und demnach sei ein Umzug im höheren Lebensalter grundsätzlich schädlich und folglich abzulehnen. Untersucht wurde auch, ob die durch Umzüge älterer Menschen freiwerdenden Wohnungen sozialpolitisch gezielt zur Versorgung von Familien nutzbar zu machen sind. Begleitet und beraten wurde das Projekt von einem Lenkungsausschuß, in dem neben den Auftraggebern und Fachwissenschaftlern der Deutsche Städtetag sowie das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend mitwirkten.

Die Mobilität älterer Ein- und Zweipersonenhaushalte stellte sich ausgeprägter dar als zuvor vermutet, zudem verblieben viele ältere Menschen nur mangels Wohnalternativen und mangels konkreter Unterstützung bei einem eventuellen Umzug in ihren nicht altersgerechten Wohnungen. Wohnmobilität im Alter werde gefördert durch ein Angebot geeigneter Wohnalternativen mit wohnbegleitenden Dienstleistungen, bevorzugt im angestammten Quartier, sowie ein komplexes Umzugsmanagement. Die Forscher entwickelten eine Modellförderung, welche die Errichtung altersgerechter Wohnungen mit der Vergabe freier Bestandswohnungen an Familien kombiniert.

Informationen zum Projekt >>>

Ein wesentliches Element des Projekts war der den Forschungsprozess begleitende Erkenntnis- und Erfahrungstransfer mit Tagungen und Publikationen:

Ein erstes Symposium zum Thema Umzugswünsche älterer Menschen veranstaltete die Schader-Stiftung am 8. Mai 1995 in Bonn. Erfahrungen im Umzugsmanagement waren dann Gegenstand einer Arbeitstagung mit dem Wohnungsunternehmen SAGA Hamburg am 25. April 1996. Auf einem zweiten Symposium am 4. Juni 1996 in Bonn diskutierten Wissenschaftler, Politiker, Repräsentanten freier Wohlfahrtsträger, privater Dienstleister sowie einschlägiger Verbände die Umsetzbarkeit der Projektergebnisse. Zur Dokumentation des Symposiums vom 4. Juni 1996 gab die Schader-Stiftung einen Werkstattbericht heraus:

Schader-Stiftung (Hrsg.), 1997: Forschungsprojekt: Umzugswünsche und Umzugsmöglichkeiten älterer Menschen. Handlungsperspektiven für Wohnungspolitik, Wohnungswirtschaft und Dienstleistungsanbieter. Werkstattbericht 1997. Darmstadt: Schader-Stiftung.

Unter der Überschrift 'Demographischer Wandel - Herausforderungen für die kommunale Wohnungspolitik' veranstaltete die Schader-Stiftung in Kooperation mit dem Deutschen Städtetag am 24. September 1996 ein wohnungspolitisches Kommunalkolloquium in Hagen, auf dem ebenfalls Ergebnisse des Projekts debattiert wurden. Der Deutsche Städtetag publizierte 1997 eine Dokumentation dieses Kommunalkolloquiums:

Demographischer Wandel. Herausforderungen für die kommunale Wohnungspolitik. DST-Beiträge zur Stadtentwicklung und zum Umweltschutz, Reihe E, Heft 25. Köln: Deutscher Städtetag [vergr.]

Drei Ausgaben der von der Schader-Stiftung herausgegebenen Zeitschrift 'dialog' informierten über Verlauf sowie Zwischen- und Endstand des Projekts:

- Schader-Stiftung (Hrsg.), 1995: Anpassung der Wohnungsgröße - auch im Alter? Erster Zwischenbericht über ein Forschungsprojekt. Zeitschrift dialog, Sondernummer Mai 1995. Darmstadt: Schader-Stiftung [vergr.]
- Schader-Stiftung (Hrsg.), 1995: Anpassung der Wohnungsgröße - auch im Alter? Zweiter Zwischenbericht über ein Forschungsprojekt. Zeitschrift dialog, Sondernummer Oktober 1995. Darmstadt: Schader-Stiftung [vergr.]
- Schader-Stiftung (Hrsg.), 1996: Anpassung der Wohnungsgröße - auch im Alter? Abschlussbericht über ein Forschungsprojekt. Zeitschrift dialog, Sondernummer Mai 1996. Darmstadt: Schader-Stiftung [vergr.]

Weitere Ergebnisse wurden publiziert in:

- Ruhr-Universität Bochum / Institut für Wohnungswesen, Immobilienwirtschaft, Stadt- und Regionalentwicklung GmbH, Bochum / Institut für Gerontologie, Dortmund (Hrsg.), 1996: Integrierter Zwischenbericht zum Forschungsprojekt 'Umzugswünsche und
Umzugsmöglichkeiten älterer Menschen'. Werkstattbericht, März 1996. Darmstadt: Schader-Stiftung [vergr.]

Die Ergebnisse des Projekts sind in Buchform veröffentlicht. Die Publikation ist leider vergriffen, hier ist eine Kurzfassung:

Heinze, Rolf G. et al., 1997: Neue Wohnung auch im Alter. Folgerungen aus dem demographischen Wandel für Wohnungspolitik und Wohnungswirtschaft. Darmstadt: Schader-Stiftung.


Dialogprojekt
'Demonstrativprojekt Demographischer Wandel - Nordweststadt Frankfurt a.M.
Handlungsansätze für älter werdende Wohngebiete'


1998-2001

Kooperation:
* Stadt Frankfurt am Main mit dem Amt für Wohnungswesen und dem Amt für kommunale Gesamtentwicklung und Stadtplanung
* Deutscher Städtetag
* GdW Bundesverband deutscher Wohnungsunternehmen
* Verband der südwestdeutschen Wohnungswirtschaft
* GWH - Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft mbH Hessen
* Nassauische Heimstätte Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH
* St. Katharinen- und Weißfrauenstift
* Technische Universität Darmstadt, Lehrstuhl für Städtebau

Am Beispiel der Nordweststadt in Frankfurt am Main - einem typischen Wohngebiet der 1960er Jahre mit überdurchschnittlichem Anteil älterer Bewohner, die vielfach noch in den damals bezogenen Familienwohnungen lebten - untersuchte eine von der Schader-Stiftung initiierte Projektgruppe Möglichkeiten zur altersgerechten Weiterentwicklung des Quartiers, um Wohnbedürfnisse von älteren Menschen wie auch von jungen Familien gleichermaßen besser erfüllen zu können. Im Ergebnis dokumentierte das Projekt in den Reihen der älteren Bewohner ein messbares Nachfragepotential für Wohnalternativen, bevorzugt in altersgerechten, überschaubaren Anlagen und kombiniert mit Serviceangeboten. Für deren städtebauliche Realisierung in der Nordweststadt wurden Neubauten als auch Erweiterungen und Umbauten im Bestand konzipiert sowie verschiedene Wohnmodelle fürs Alter auf ihre Eignung für die Nordweststadt untersucht. Ein umfangreicher Kommunikationsprozess mit den älteren Bewohnern über das Älterwerden im Stadtteil schuf Anlässe, über die persönliche Zukunft nachzudenken und trug dazu bei, Denkbarrieren zu überwinden.

Informationen zum Projekt >>>


In einem ersten Schritt wurden Altersstruktur und Wohnungsbestand in der Nordweststadt analysiert. Um das Nachfragepotential nach altersgerechten Wohnmöglichkeiten und wohnbegleitenden Dienstleistungen abzuschätzen zu können, ermittelte eine qualitative Untersuchung Wohnwünsche und -bedürfnisse älterer Nordweststadtbewohner. In einer gemeinsamen Fachtagung mit den Wohnungsunternehmen GWH und Nassauische Heimstätte am 21.und 22. Oktober 1998 in Frankfurt wurde erörtert, wie ein 'Umzugsmanagement als Instrument der Kundenbindung in der Wohnungswirtschaft' eingesetzt werden kann.

Projektbegleitend erarbeiteten Studierende der TU Darmstadt in Workshops vom 17. bis 20. Februar 1999 und vom 15. bis 29. April 1999 Entwürfe und Planungen für 'Altersgerechte Wohnalternativen in der Nordweststadt'. Im Anschluss an einen Vorbereitungsworkshop am 19. März 1999 befassten sich Stadtplaner, Architekten und Landschaftsplaner in einer Arbeitsgemeinschaft mit Aspekten der Stadtentwicklung und konzipierten altersgerechte Gebäudetypen wie auch Gestaltungsvorschläge für die Freiräume der Nordweststadt. Die ergänzende Studie 'Modelle für das Wohnen im Alter' wandte sich der Frage zu, welche Wohnkonzepte für ältere Menschen in der Nordweststadt umgesetzt werden könnten.

Gemeinsam mit dem Deutschen Städtetag stellte die Schader-Stiftung das Projekt auf der Fachtagung 'Aus der Nordweststadt lernen - Perspektiven für älter werdende Wohngebiete' am 25. November 1999 einem bundesweiten Fachpublikum aus Wohnungswirtschaft, Kommunen und sozialen Dienstleistern vor. Dabei wurde auch die Übertragbarkeit von Projektergebnisse auf weitere alternde Wohngebiete diskutiert.

Informationen zu Arbeitsschritten und Ergebnissen des Projekts >>>


Im Zeitraum von Oktober 1999 bis März 2001 organisierte die Schader-Stiftung einen Kommunikationsprozess mit den älteren Bewohnern der Nordweststadt über das Älterwerden im Quartier. Dessen zentrales Element war die Fotoausstellung 'Pioniere der Nordweststadt', die auf persönlichen Fotobeiträgen der Bewohner aus der Entstehungszeit der Nordweststadt aufbaute. Die Erinnerung an das verbindende Erlebnis ihrer Pionierzeit, die 'Gummistiefeljahre', bot Anlass, über die persönliche (Wohn-)Zukunft nachzudenken. Ergänzend boten Porträts und Videofilme des Künstlers Lukas Einsele aktuelle Einblicke in den Stadtteil. Ausstellungsbetreuer führten anhand eines Fragenkatalogs mit den Besuchern Gespräche. Die Ausstellung wurde zunächst im 'Nordwestzentrum', später auch in der 'Alten Apotheke', einem zuvor leerstehenden Ladenlokal, gezeigt. Dieser Treffpunkt war von Oktober 2000 bis März 2001 Ort bzw. Ausgangspunkt weiterer Angebote wie Stadtteilspaziergänge, Erzählcafé und Informationsveranstaltungen.

Informationen zur Fotoausstellung 'Pioniere der Nordweststadt' >>>


Über Fortgang und Arbeitsergebnisse des Nordweststadt-Projekts berichtete die Schader-Stiftung in folgenden Publikationen:
* Schader-Stiftung (Hrsg.), 1998: Demographischer Wandel - Determinanten für die Wohnungsversorgung in Frankfurt und Ansätze ihrer Bearbeitung. Werkstattbericht, April 1998. Darmstadt: Schader-Stiftung.
* Schader-Stiftung (Hrsg.), 1999: Demonstrativprojekt Demographischer Wandel. Datenreport Nordweststadt 1 - Einwohner und Wohnungsbestand. Datenreport Nordweststadt 2 - Bewohner von Eigenheimen. Werkstattberichte, Januar 1999. Darmstadt: Schader-Stiftung.
* Schader-Stiftung (Hrsg.), 1999: Demonstrativprojekt Demographischer Wandel. Wohnwünsche und Wohnbedürfnisse älterer Menschen in der Nordweststadt. Ergebnisbericht der qualitativen Untersuchung. Werkstattbericht, Januar 1999. Darmstadt: Schader-Stiftung.
* Schader-Stiftung (Hrsg.), 1999: Demonstrativprojekt Demographischer Wandel. Umzugsmanagement als Instrument der Kundenbindung in der Wohnungswirtschaft. Fachtagung ´Verbesserung der Kundenbindung durch neue Dienstleistungsangebote´ am 21./22. Oktober 1998 in Frankfurt am Main. Werkstattbericht, Februar 1999. Darmstadt: Schader-Stiftung.
* Schöffel, Joachim et al., 1999: Gutachten zum Demonstrativprojekt Demographischer Wandel. Landschaftsplanerische, städtebauliche und gebäudetypologische Untersuchungen. Werkstattbericht, Juli 1999. Darmstadt: Schader-Stiftung [vergr.]
* Schöffel, Joachim / Fachgruppe Stadt der TU Darmstadt (Hrsg.), 1999:
Altersgerecht Wohnen in einem alternden Stadtteil. Nordweststadt in Frankfurt. ~citygr Nr.8, Forschung und Entwurf in Städtebau und Architektur. Darmstadt: Fachbereich Architektur der Technischen Universität Darmstadt [vergr.]
* Schader-Stiftung (Hrsg.), 2000: Modelle für das Wohnen im Alter. Analysen und Empfehlungen für die Nordweststadt Frankfurt/Main. Werkstattbericht, Juni 2000. Darmstadt: Schader-Stiftung.

Informationen zu Publikationen und Projektberichten des Nordweststadt-Projekts >>>


Tagung 'Neues Wohnen im Alter'

6. und 7. November 2003

Kooperation:
* Die BauWohnberatung Karlsruhe - BWK
* bed&roses - Neues Wohnen im dritten Alter
* Stadt Karlsruhe

Wissenschaftliche Hintergrundinformationen und konkrete Erfahrungsberichte über in- und ausländische Beispiele für selbstbestimmte Wohnformen im Alter und deren rechtliche, organisatorische und finanzielle Rahmenbedingungen standen im Mittelpunkt dieser Tagung, die sich an Kommunen, Landkreise, Sozialträger und die Wohnungswirtschaft richtete und auch allen weiteren Interessierten offenstand.

Informationen zur Tagung >>>


Die Dokumentation der Tagung erschien in Zusammenarbeit mit der Schader-Stiftung:

BauWohnberatung Karlsruhe / Schader-Stiftung (Hrsg.), 2004: Neues Wohnen fürs Alter. Was geht und wie es geht. Frankfurt/Main: Anabas-Verlag [vergr.]


Projektreihe 'Gewinne des Alterns. Die Suche nach 'win-win-Situationen' in einer alternden Gesellschaft'

seit 2004

Die Projektreihe 'Gewinne des Alterns' sucht und dokumentiert Vorhaben, die den Blick auf Potentiale einer alternden Gesellschaft lenken. Sie sollen aufgrund ihrer Struktur geeignet sein, 'win-win-Situationen' herbeizuführen, die sowohl den älteren Menschen als auch anderen Teilen der Gesellschaft dienlich sind. Gegebenenfalls werden diese Projekte begleitet, initiiert oder unterstützt. Das Projekt bezieht einen thematisch breiten Fächer an Lebensbereichen wie Gemeinschaft, Gesundheit, Wohnen, Wissen, Sicherheit und Mobilität ein. Die Ergebnisse und Empfehlungen des Projekts richten sich primär an Entscheider in den Kommunen, in Wirtschaft und sozialen Einrichtungen, im Gesundheitswesen - an diejenigen, die in der Lage sind, vorhandene Strukturen zu verändern. Zur Überprüfung der Grundannahmen des Projektes und zur Sammlung von Anregungen und Kontakten diente zunächst eine Expertenrunde im Dezember 2004.

Informationen zum Projekt und Link zum kompletten Projekt-Konzept (pdf-Datei) >>>

In zwei Arbeitsschritten wurde der Versuch einer Typologisierung älterer und alter Menschen als Bezugsgruppe des Projekts unternommen. In der Expertise 'Gewinne des Alterns - Zur Rolle von Person-Umwelt-Konstellationen' stellten Prof. Dr. Hans-Werner Wahl und Dr. Frank Oswald vom Deutschen Zentrum für Alternsforschung in Heidelberg die Bedeutung fördernder und hindernder Bedingungen in der jeweiligen Umwelt alternder Menschen wie auch die möglichst optimale Nutzung ihrer Potentiale als wichtige Determinanten von Lebensqualität im Alter heraus. Zum Thema tagte im Dezember 2005 eine Expertenrunde, die sich in Anbetracht der Vielfalt von Lebenssituationen älterer Menschen - anstelle einer Kategorisierung - auf die Suche nach Clustern bestimmter Muster von Person- und Umweltmerkmalen als Projektziel verständigte.

Informationen zu Expertise und Expertenrunde >>>



Tagung 'Demographischer Wandel in Hessen'

30. September 2005

Kooperation:
* Enquetekommission 'Demographischer Wandel' des Hessischen Landtags
* Friedrich-Ebert-Stiftung
* Heinrich-Böll-Stiftung
* Friedrich-Naumann-Stiftung/Karl-Herrmann-Flach-Stiftung
* Konrad-Adenauer-Stiftung

Am 30. September 2005 fand in Wiesbaden eine gemeinsam mit der Enquetekommission 'Demographischer Wandel' des Hessischen Landtags und den vier parteinahen Stiftungen organisierte öffentliche Veranstaltung 'Demographischer Wandel in Hessen' statt. Die Teilnehmer gaben eine Einschätzung der zu erwartenden Veränderungen und stellten neue Ansätze für die zukünftige infrastrukturelle Versorgung vor.

Informationen zur Veranstaltung 'Demographischer Wandel in Hessen' >>>

Gemeinschaftliches Wohnen

seit 2005

Dem Thema 'Gemeinschaftliches Wohnen' widmete die Schader-Stiftung im Rahmen der Projektreihe 'Gewinne des Alterns' mehrere Veranstaltungen und Publikationen. Gerade in Zeiten demographischen Wandels bieten gruppenorientierte Wohnformen nicht nur Lösungen für eine alternde Gesellschaft, und sie zeigen nicht nur Wege für den einzelnen Menschen zu mehr Sicherheit und Geborgenheit auf, sondern eröffnen auch Potentiale für viele Akteursgruppen und stellen damit ein gutes Beispiel für eine 'win-win-Situation' dar. Wettbewerbsvorteile für die Wohnungswirtschaft, kommunale soziale Fürsorge in neuer Form, innovative Aufgabenstellungen für Planer sowie erweiterte Leistungsfelder für soziale Dienstleister können mit den Vorteilen für gemeinschaftlich Wohnende in den Konstellationen 'alt und jung' oder 'alt und alt' korrespondieren.

Grundlegende Informationen zu gemeinschaftsorientierten Wohnformen, auch Beispiele unterschiedlicher realisierter Konzepte, sind auf den Internetseiten 'Gemeinschaftlich Wohnen - raus aus der Nische!' zusammengestellt.


Fachtagung 'Gemeinschaftlich Wohnen - Raus aus der Nische!'

8. und 9. September 2005

Kooperation:
* Hessisches Sozialministerium
* Landesarbeitsgemeinschaft 'Gemeinschaftlich Wohnen'

Vertreter der Wohnungswirtschaft, der Kommunen, sozialer Dienste, der Banken und weiterer Einrichtungen sowie persönlich Interessierte diskutierten am 8. und 9. September 2005 in Wiesbaden unter dem Motto 'Gemeinschaftlich Wohnen - Raus aus der Nische!' Wege zu einer zeitlich und finanziell weniger aufwendigen Umsetzung gemeinschaftlicher Wohnvorhaben. Die Tagung wurde von der Stiftung gemeinsam mit dem Hessischen Sozialministerium und der Landesarbeitsgemeinschaft Gemeinschaftlich Wohnen veranstaltet.

Informationen zur Fachtagung >>>


Tagung 'Wohnen - Neues wagen!'

8. und 9. September 2006

Kooperation:
* Stadt Darmstadt
* Darmstädter Fachkonferenz Altenhilfe
* Bauverein AG
Die Tagung in Darmstadt 'Wohnen - Neues wagen' führte am 8. September 2006 Fachpublikum aus Wissenschaft und Praxis zusammen. Zahlreiche Vorträge und Berichte, ergänzt durch Informationsangebote, behandelten Aspekte gemeinschaftlichen Wohnens, so wohnflankierende Hilfs- und Dienstleistungen und innovative Wohn- und Pflegemodelle. Mit einem offenen, messeartigen Konzept und Kurzvorträgen zu Darmstädter Wohnprojekten und Angeboten richtete sich der zweite Tag der Veranstaltung am 9. September 2006 auch an die interessierte Öffentlichkeit. Diese Veranstaltung wurde von der Schader-Stiftung gemeinsam mit der Stadt Darmstadt, dem Darmstädter Wohnungsunternehmen Bauverein AG und der kommunalen Fachkonferenz Altenhilfe organisiert.

Informationen zu den Tagungsbeiträgen:


Die Vorträge der Fachtagung sind dokumentiert in:
Schader-Stiftung, Bauverein AG, Fachkonferenz Altenhilfe, Stadt Darmstadt (Hrsg.), 2006: Wohnen - Neues wagen! Dokumentation der Fachtagung am 8. und 9. September 2006. Darmstadt: Schader-Stiftung et al.

Eine interaktive Projekt-Website informiert über die Tagung und stellt die Dokumentation als pdf-Datei zum Download bereit. Darüber hinaus bot sie die Möglichkeit, Artikel oder Kommentare zu verfassen >>>
www.neueswagen.schader-stiftung.de


Tagung 'Altersgerechtes Wohnen ein interdisziplinärer Kongress'

13. Juni 2007

Kooperation:
* Allianz Dresdner Bauspar AG
* Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen

'Altersgerechtes Wohnen - ein interdisziplinärer Kongress' war Titel des von der Schader-Stiftung unterstützten Hessischen Architektentags / Bad Vilbeler Gespräche am 13. Juni 2007 in Bad Vilbel. Über die Tagungsbeiträge informiert eine Publikation:

* Allianz Dresdner Bauspar AG / Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen / Schader-Stiftung (Hrsg.), 2007: Altersgerechtes Wohnen - ein interdisziplinärer Kongress.
Dokumentation 10. Bad Vilbeler Gespräch / 15. Hessischer Architektentag. Bad Vilbel: Allianz Dresdner Bauspar AG [vergr.]


Darmstädter Wohnprojektetag

17. November 2007

Die Schader-Stiftung beteiligte sich im November 2007 an der Ausrichtung des ersten Darmstädter Wohnprojektetags, der persönlich Interessierte über Möglichkeiten und Erfahrungen gemeinschaftlichen Wohnens informierte.


Publikationsprojekt 'Raus aus der Nische - rein in den Markt'

2008

Kooperation:
* Stiftung trias
2008 veröffentlichte die Schader-Stiftung in Kooperation mit der Stiftung trias den Sammelband 'Raus aus der Nische - rein in den Markt! Ein Plädoyer für das Produkt gemeinschaftliches Wohnen'. Die Beiträge befassen sich mit der erfolgreichen Umsetzung dieser zukunftsorientierten Wohnform und bieten Information und Unterstützung für den Einstieg in den Markt des gemeinschaftlichen Wohnens:
Die Publikation Schader-Stiftung / Stiftung trias (Hrsg.), 2008: Raus aus der Nische rein in den Markt! Ein Plädoyer für das Produkt 'gemeinschaftliches Wohnen'. Darmstadt: Schader-Stiftung / Hattingen: Stiftung Trias ist über die Stiftung Trias zu beziehen.


Expertenrunde 'Gemeinschaftliches Wohnen'

17. November 2009

Um Vertreter der Bereiche Kreditwirtschaft, Wohnungswirtschaft sowie Kommunen und Bundesländer in die Vorbereitungen einer im Oktober 2010 geplanten öffentlichen Tagung zum Thema 'Gemeinschaftliches Wohnen' einzubinden, fand am 17. November 2009 in Berlin eine Expertenrunde statt. In Zusammenarbeit mit den Teilnehmern, u.a. aus Verbänden, Kommunen, Finanzwirtschaft, Architektur und Planung wie auch Wissenschaft und Fachberatung, möchte die Schader-Stiftung zeigen, dass gemeinschaftliches Wohnen sich sowohl volkswirtschaftlich als auch betriebswirtschaftlich rentiert. Damit soll diese Wohnform noch stärker als Produkt im Wohn- und Immobilienmarkt verankert werden.


OWOG-Methode: Über das Wohnen Älterer sprechen

2006-2007

Kooperation:
* Sparkasse Darmstadt
* Hessische Fachstelle für Wohnberatung
* Hessische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitserziehung e.V.

Weiteres Arbeitsgebiet des Projekts 'Gewinne des Alterns' war das Vorhaben, 'OWOG - Über das Wohnen Älterer sprechen', eine in den Niederlanden entwickelte Moderationsmethode, auch in Deutschland bekannt zu machen. Im Rahmen der Veranstaltung 'Wohnen - Neues wagen' am 9. September 2006 gab Dr. Elly de Heus aus den Niederlanden einen einführenden Überblick, wie mit Hilfe der OWOG-Methode ältere Menschen in die Lage versetzt werden können, eigenständig über ihre Wohnzukunft zu entscheiden. OWOG konnte anschließend in mehreren Workshop-Sitzungen erprobt werden. Dafür ließ die Schader-Stiftung in Kooperation mit der Hessischen Fachstelle für Wohnberatung und der Hessischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitserziehung e.V. das in den Niederlanden gebräuchliche OWOG-Kartenset übersetzen und Moderatorinnen ausbilden.
Über die OWOG-Methode informierte die Schader-Stiftung gleichfalls auf dem öffentlichen Kongress 'Von wegen altes Eisen ... Erfahrung hat Zukunft' der Hessischen Landesregierung am 22. August 2007 in Wiesbaden.

Informationen zur OWOG-Moderationsmethode >>>


Lehrforschungsprojekt 'Infrastruktur und Nahversorgung in alternden Räumen'

2007-2009

Kooperation:
* Evangelische Fachhochschule Darmstadt (EFH)
Drei Themenbereiche - Wirtschaft, Mobilität und Gesundheit - wurden im 'Gewinne des Alterns'-Projekt 'Infrastruktur und Nahversorgung in alternden Räumen' zusammengeführt. In Kooperation mit der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt rief die Schader-Stiftung interdisziplinär und intergenerationell ausgerichtete Lehrforschungsprojekte auf zu untersuchen, wie in Stadtteilen oder Regionen mit alternder Bewohnerschaft sowohl die Lebensumfeldbedingungen der Bevölkerung verbessert als auch der Zuzug insbesondere jüngerer Bewohner im Sinne einer 'win-win-Situation' gefördert werden kann. Handlungsempfehlungen und Vorschläge sollten idealerweise einen Beitrag dazu leisten, Erfahrungen und Wissen für kommunale Stadtentwicklungskonzepte nutzbar zu machen und Vernetzungen verschiedener Ebenen zu stärken, und sie sollten Impulse für die Nationale Stadtentwicklungspolitik liefern.

Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) förderte 'Infrastruktur und Nahversorgung' als Modellvorhaben im Forschungsprogramm Experimenteller Wohnungs- und Städtebau (ExWoSt) - Forschungsfeld 'Nationale Stadtentwicklungspolitik'.

Als eine Art Beirat des Projekts riefen EFH und Schader-Stiftung die 'Darmstädter Runde' ins Leben. Vertreter aus dem kommunalen Bildungs-, Wirtschafts- und Verwaltungsbereich diskutierten inhaltliche und organisatorische Themen. Die 'Darmstädter Runde' tagte im Rahmen des Projekts sechsmal.

Zum Abschluss der zweijährigen Projektlaufzeit fand am 22. Juni 2009 in Darmstadt eine Fachtagung mit Beiträgen von Experten aus Wissenschaft und Praxis statt, auf der die Ergebnisse der Lehrforschungsprojekte in Form einer Tafelausstellung vorgestellt und in Arbeitsgruppen diskutiert sowie die besten, von einer Fachjury ausgewählten Arbeiten ausgezeichnet wurden.

zum Ergebnisbericht der Fachtagung >>>
Für das Projekt wurde ein eigenständiger Internetauftritt konzipiert, der die Projektbeiträge und die Tagungsergebnisse dokumentiert: www.alternde-raeume.de


2010

'Rendite durch Wohnen und Leben. Potentiale gemeinschaftlicher Wohnformen', Fachtagung am 13. und 14. Oktober 2010 im Schader-Forum

Bereits im November 2009 fand die erste Expertenrunde zur Vorbereitung einer Tagung im Herbst 2010 statt. Aus dieser Runde rekrutierte sich eine Vorbereitungsgruppe, die sich ein weiteres Mal traf: Im Januar 2010 konnte die 13-köpfige Gruppe als erste die Räume im 2. Obergeschoss des neuen Schader-Forums auskosten. Anwesend waren neben drei Vertreterinnen der Schader-Stiftung:

· Wilfried Brzynczek, Kundenberater bei der GLS Gemeinschaftsbank, Schwerpunkt Wohnprojektefinanzierung
· Bernhard Fleer, Fachgebiet Pflegerische Versorgung, Medizinischer Dienst des Spitzenverbands der Krankenkassen
· Imme Hackmann, Rechtsanwältin, Potsdam
· Ulrich Kuhn, Stiftung Liebenau, Stabsstelle Sozialpolitik
· Dr. Harald Mollberg, Finanzvorstand des Forums für gemeinschaftliches Wohnen
· Rolf Novy-Huy, Geschäftsführer der Stiftung trias, gemeinnützige Stiftung für Boden, Ökologie und Wohnen
· Helene Rettenbach, Kontaktstelle Gemeinschaftliches Wohnen, Wiesbaden
· Holm Vorpagel, Leiter des Fachbereichs Wohnen, Deutsche Kreditbank AG
· Thomas Wauters, Abteilung 'Ältere Menschen', Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
· Dr. Claus Wedemeier, GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen

Michael Stein, Vorstandsvorsitzender der SRL Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung, musste sich leider entschuldigen.

Die Gruppe diskutierte über Zielsetzung, Inhalte und Strukturen der Tagung. Die Zielsetzung der Tagung wurde nochmals bestätigt: Sie soll sich der Frage widmen, welche Akteure und Branchen vom gemeinschaftlichen Wohnen profitieren können. Ziel ist es, jenen Akteuren, die bislang gemeinschaftlichen Wohnformen skeptisch gegenüber stehen, zu zeigen, dass auch sie diese Wohnform nicht nur aus gesellschaftspolitischen, sondern renditeorientierten Motiven unterstützen könnten - nach dem Motto: Sowohl volkswirtschaftlich als auch betriebswirtschaftlich rentiert sich das gemeinschaftliche Wohnen, wenn man aus den Fehlern und großen Aufwendungen der Pioniere dieser Wohnform lernt. Insbesondere die Bereiche Kreditwirtschaft, Wohnungswirtschaft sowie Kommunen/Landkreise sowie das Gesundheits- und Sozialwesen sind hier anzusprechen. Der Zielsetzung folgend fand sich als Titel der Tagung:

'Rendite durch Wohnen und Leben. Potentiale gemeinschaftlicher Wohnformen'

Der Erfolg der zwei durchgeführten Experten- bzw. Vorbereitungsrunden zeigt sich auch darin, dass wir aus diesem Kreis Mitveranstalter haben gewinnen können, die auch einen Obolus entrichteten - und zwar:

· die Deutsche Kreditbank AG
· der Deutsche Mieterbund
· der Deutsche Verband für Wohnungswesen,
Städtebau und Raumordnung
· der GdW
· die GLS-Bank
· der Zukunftsfonds der Generali Deutschland Holding AG
· das Netzwerk Soziales Neu Gestalten: SONG
· die Stiftung trias

Der Bericht über die Fachtagung wird bearbeitet, der insbesondere die inhaltlichen Ergebnisse hervorheben wird. Im Mittelpunkt steht die Frage: 'Unter welchen Bedingungen rentiert sich für Akteure der Wohnungswirtschaft, des Kreditwesens, der Städte und Kreise, soziale Dienstleister ein Engagement für gemeinschaftliche Wohnformen?'

zum Bericht zur Fachtagung >>>
zur Projektwebseite >>>


2010 - 2012

Publikationen zum Thema 'Gemeinschaftliches Wohnen'

Demographischer Wandel und Alterung der Gesellschaft verlangen nach innovativen Wohnmodellen. Engagierte Bürger kombinieren individuelles und zugleich gruppenorientiertes Wohnen mit wechselseitigen Unterstützungsstrukturen - es entstehen gemeinschaftliche Wohnprojekte.

Das Potential dieser Wohnform erzeugt eine deutliche Nachfrage. Weitaus mehr Vorhaben könnten realisiert werden. Das gelingt, wenn Wohngruppen über eine passende Finanzierung und ein geeignetes Grundstück oder Bestandsobjekt verfügen.

Für Kreditinstitute, Wohnungsunternehmen, Kommunen und Architekten eröffnet sich ein lohnendes Betätigungsfeld. Doch die Zusammenarbeit mit den Wohninteressenten ist oft von Schwierigkeiten begleitet - oder scheitert, bevor sie wirklich begonnen hat:
Die Publikationen sollen informieren, vermitteln und 'Übersetzungsarbeit' in beide Richtungen leisten.

Gemeinschaftliches Wohnen
Finanzierung und Fördermöglichkeiten
Gemeinschaftliches Wohnen in Kooperation mit Wohnungsunternehmen realisieren
Gemeinschaften bauen. Architektur für Wohnprojekte - Planen mit Wohngruppen


2011

Gemeinschaften bauen. Neue Wohnformen im Bestand und Neubau

Im Anschluss an die 'Rendite-Tagung' zum gemeinschaftlichen Wohnen im Oktober 2010 konkretisierten sich die Planungen für die nächste Tagung in diesem Themenbereich. Bereits im Mai 2010 wurde in einem Gespräch mit Rolf Toyka von der Akademie der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen eine gemeinsame Veranstaltung verabredet. Unter dem Titel 'Gemeinschaften bauen. Neue Wohnformen im Bestand und Neubau' sollten insbesondere architektonische Fragen des gemeinschaftlichen Bauens und Wohnens erörtert werden. Die eintägige Tagung fand am 24. Februar 2011 statt.

zum Tagungsbericht >>>
zur Projektwebseite >>>


2012

Gemeinschaften bauen. Veränderte Gesellschaft - neue Wohnformen Fachtagung am 9. Februar 2012 im Schader-Forum in Darmstadt

Das gemeinschaftliche Wohnen als Aufgabenfeld in der Architektur, Planung und Steuerung: Diesem Thema widmeten sich rund 200 Architekten und weitere Interessierte am 9. Februar 2012 im Schader-Forum in Darmstadt. Veranstalter der Tagung waren die Akademie der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen, die Schader-Stiftung und der Wohnbund e.V.

zum Tagungsbericht >>>


Heimrecht und gemeinschaftliche Wohn-Pflegeformen

Heimrecht ja oder nein für ambulante gemeinschaftliche Wohn-Pflegeformen? Diese Frage ist neu zu beantworten. In nunmehr 15 Bundesländern sind landeseigene Gesetze in Kraft und treten an die Stelle des Bundesheimgesetzes. Die Studie beschreibt gemeinschaftliche Wohnformen für Pflege und Betreuung und ihre rechtliche Einstufung in Landes- und Bundesrecht kurz und prägnant. Die Studie entstand in Kooperation des Generali Zukunftsfonds. Sie ist Teil des Projekts „Gewinne des Alterns“, in dem die Schader-Stiftung Win-win-Situationen
in einer alternden Gesellschaft untersucht. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf gemein-schaftlichen Modellen für das Wohnen in jedem Alter und deren Potentiale.
Die Autorin Monika Berghäuser ist Juristin und Soziologin.

zur Buchbestellung


 
© 2001 - 2013 Schader-Stiftung. Alle Rechte vorbehalten.
Letzte Änderung: 07.08.2013