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Elfenbeinturm oder Stimmzettel? Demokratiefähigkeit von „Zukunftswissenschaften” und „Zukunftstechnologien”


Neu erschienen:

Technik und Demokratie; Ringvorlesung Kirsten Mensch/Jan C. Schmidt (Hrsg.)
Technik und Demokratie
Zwischen Expertokratie, Parlament und Bürgerbeteiligung
Leske+Budrich 2003
ISBN 3-8100-3971-3

Das Buch ist zum Preis von EUR 16,90 im Buchhandel erhältlich.

Wissenschaft und Technik prägen die Zukunft von Mensch, Natur und Gesellschaft immer tiefgreifender. Können wir den beschleunigten und zugleich problematisch gewordenen wissenschaftlich-technologischen Wandel adäquat gestalten - möglichst in demokratisch legitimierter Art und Weise?

Ob "Zukunftswissenschaften" und "Zukunftstechnologien" demokratiefähig und demokratieverträglich sind, ist eine offene und zugleich gesellschaftlich drängende Frage. Sind Bio- und Gentechnologien, Nano- und Medizintechnologien, Informations- und Kommunikationstechnologien mit unserem gewachsenen demokratischen Selbstverständnis, mit den eingeübten Entscheidungsverfahren kompatibel? Über welche prinzipiellen Möglichkeiten und pragmatischen Instrumente zur demokratischen Gestaltung von "Zukunftstechnologien" verfügen wir?


Das Buch entstand auf Basis einer Ringvorlesung, die wir gemeinsam mit Partnern an der TU Darmstadt im Sommersemester 2002 durchgeführt haben.

Ringvorlesung an der TU Darmstadt im Sommersemester 2002

Die Ringvorlesung „Elfenbeinturm oder Stimmzettel?” fragte danach, wie eine demokratisch strukturierte Gesellschaft über „Zukunftswissenschaften” und „Zukunftstechnologien” entscheiden kann und soll. Wie kann der beschleunigte wissenschaftlich-technische Wandel gestaltet und gesteuert werden? Sind die Gesellschaft, die Bürger oder ihre parlamentarischen Repräsentanten willens und - vor allem - fähig, jene Entscheidungen zu fällen, die unser Leben nachhaltig beeinflussen und/oder ethische Bedenken heraufbeschwören? Oder sind Wissenschaften und damit auch die „Zukunftswissenschaften” einer demokratischen Steuerung gar unzugänglich?

Der Anspruch eines demokratischen Gemeinwesens, selbst über seine Zukunftsentwicklung zu bestimmen, scheint in Frage zu stehen. In der Ringvorlesung nahmen ausgewiesene Juristen, Ethiker, Natur- und Sozialwissenschaftler, Wissenschaftspolitiker und Forschungsmanager zur Demokratiefähigkeit von Zukunftswissenschaften und Zukunftstechnologien Stellung.


Zum Programm der Ringvorlesung


Unsere Kooperationspartner an der TU Darmstadt:


Ansprechpartnerin: Dr. Kirsten Mensch


 
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Letzte Änderung: 27.01.2004