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Ergebnisse des Workshops

Während eines zweitägigen Workshops im April 2005 in Weil am Rhein hatten die Gewinner des Studentenwettbewerbs die Möglichkeit, die Ideen ihrer ausgezeichneten Wettbewerbsarbeiten weiter zu entwickeln. Zu den Themen Infrastruktur, Zivilgesellschaft und Rückzug arbeitete jeweils eine Kleingruppe.

Infrastruktur Chancen und Probleme der sozialen und technischen Neustrukturierung der Infrastruktur

Durch Schrumpfung und Ausdünnung ergibt sich eine geringere Ausnutzung der bestehenden Infrastruktur. Besonders aufwendige, netzabhängige Infrastrukturen sind davon betroffen. Weniger Menschen müssen für den Betrieb der Anlagen aufkommen. Wie den sich daraus ergebenden technischen, wirtschaftlichen und sozialen Schwierigkeiten begegnet werden kann, untersuchte eine Arbeitsgruppe in ihrem Beitrag.

Download des Vortrags (pdf, 299 kb)

Ein anderer Staat - eine neue Zivilgesellschaft

Eine zweite Arbeitsgruppe stellte folgende Überlegungen auf: Die post-industrielle, schrumpfende Gesellschaft erfordert ein neues Staatsverständnis. Die Mitglieder der
Zivilgesellschaft werden künftig mehr Verantwortung übernehmen.
In der selbstorganisierten Zivilgesellschaft muss es jedoch einen Ausgleich zwischen Eigennutz und Gemeinwohl geben. Die Gewährleistung dieses Ausgleiches wird auch weiterhin Aufgabe des Staates bleiben.

Mehr... (Download, pdf, 813 kb)

Rückzug aus der Fläche?

Schrumpfende Städte, verödete Landschaften und Leerstände in ganzen Stadtvierteln prägen die aktuelle urbanistische Diskussion. Über eine Million Wohnungen in den Neuen Bundesländern stehen leer und sollen zu großen Teilen dem Abriss preisgegeben werden. Diese Entwicklungsprozesse werden auch im Westen spürbar, vor allem wenn Produktionsstandorte nicht mehr gehalten werden können und bislang gut funktionierende Regelmechanismen aus dem Lot geraten. Die Kernthese der dritten Arbeitsgruppe lautet, dass es unter bestimmten politischen, wirtschaftlichen und demografischen Entwicklungen notwendig wird, dass sich der Staat mit seinen Versorgungsaufgaben aus bestimmten Territorien zurückzieht, und diese räumlichen Einheiten neuen Nutzungen bzw. Nichtnutzungen zuführt.
fernglass
Dieser Rückzug ermöglicht und bedingt die Konzentration auf tragfähige Strukturen zugunsten prosperierender Städte, Regionen oder Landschaften. Dafür könnten ganze Stadtteile soweit zurückgebaut werden, dass sie als Wohnstandorte keine Rolle mehr spielen, oder ganze Landstriche könnten von den staatlichen Versorgungsmechanismen abgekoppelt werden.

Was entsteht in diesen Räumen, und wie geht die Gesellschaft damit um?

Zum Bericht der Arbeitsgruppe (pdf, 90 kb)

 
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Letzte Änderung: 01.06.2005