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Aufsteiger und Absteiger
Soziale Mobilität in Deutschland

Über die Frage, ob soziale Ungleichheit ein Problem, eine Notwendigkeit oder sogar wünschenswert ist, lässt sich trefflich (und in der Regel ohne handfestes "Ergebnis") streiten. Je nach dem grundsätzlichen Weltbild des Betrachters gehen die Meinungen hier weit auseinander. Weniger umstritten ist die Berechtigung der Wertvorstellung von einer offenen Gesellschaft. Über fast alle Weltbilder und Ideologien hinweg herrscht heute Konsens darüber, dass es wünschenswert ist, wenn jeder die Chance hat, Schicht- und sonstige Grenzen überschreitend seinen Fähigkeiten und Leistungen entsprechend aufzusteigen.

Die Offenheit für soziale Mobilität ist also eine verbreitete Vorstellung vom Wünschenswerten in der modernen Gesellschaft. Eine andere Frage ist, inwiefern eine konkrete Sozialstruktur dieser Vorstellung entspricht.

Der Fokus liegt hier auf der vertikalen sozialen Mobilität, das heißt auf solche Prozesse, die für den Betroffenen einen Auf- oder Abstieg innerhalb des sozialen Gefüges bedeuten. Dies setzt voraus, dass man die Gesellschaft im Sinne von Klassen- oder Schichtmodellen als hierarchisch gegliedert auffasst. Um diesen Bezugsrahmen deutlich zu machen, dokumentieren wir einige Texte, die die zentralen Charakteristiken und Unterschiede solcher Konzepte herausstellen.

Bei der Beschäftigung mit sozialer Mobilität unterscheidet man zwischen Generationenmobilität (auch intergenerationelle Mobilität) und Karrieremobilität (auch intragenerationelle Mobilität). Von Generationenmobilität spricht man dann, wenn Personen im Vergleich mit der (Berufs-, Bildungs- usw.) Position ihrer Eltern einen Auf- oder Abstieg innerhalb des sozialen Gefüges erleben. Karrieremobilität meint hingegen Auf- und Abstiegsprozesse im Laufe der eigenen Biographie, also in Bezug auf soziale Positionen, die man selbst schon einmal inne hatte.

Zur Liste weiterführender Links und Literatur

Dokumentation zentraler Befunde zu sozialer Mobilität:
Klassen und Schichten
Generationenmobilität
Karrieremobilität

 
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Letzte Änderung: 25.02.2004