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Mehr Bildung für alle
Bildungsbeteiligung und Chancengleichheit im Wandel

Die Bedeutung von Bildung ist im Laufe der vergangenen 150 Jahre beständig gestiegen. Immer länger wird die Zeit, die junge Menschen in Schulen und Hochschulen verbringen, immer mehr wird - sogar in Zeiten knapper öffentlicher Haushalte - in die Bildung investiert und immer wichtiger wird die Bildung als Kriterium dafür, wer es in der Gesellschaft 'zu etwas bringt' und wer nicht.

Dass es das Phänomen, das man als Expansion der Bildung beschreibt, gibt, kann wohl niemand ernsthaft bestreiten. Der Anteil der höher Gebildeten steigt von Generation zu Generation und zwar alle sozialen Schichten übergreifend. Insofern kann man sagen, dass die absoluten Bildungschancen für alle gewachsen sind.

Eine andere Frage ist jedoch, ob mit den für alle verbesserten Bildungschancen auch die Unterschiede zwischen verschiedenen sozialen Gruppierungen geringer geworden sind. Haben zum Beispiel die Arbeiterkinder gegenüber den Beamtenkindern aufgeholt oder hat sich die herkunftsbedingte Benachteiligung bei den Bildungschancen auf insgesamt höherem Niveau reproduziert? Die gleiche Frage muss man bezüglich des Zusammenhanges von Geschlecht und Bildungschancen stellen: Haben Frauen die Jahrhunderte währende Schlechterstellung überwunden? Wie die auf diesen Seiten dokumentierten Informationen zeigen, lässt sich die letztere der beiden Fragen aus Sicht der Chancengleichheit positiv beantworten, die erste nicht.

Zur Liste weiterführender Links und Literatur

Dokumentation zentraler Befunde zur Bildung:
Expansion der Bildung
Aktuelle Entwicklung
Künftiger Bedarf an Bildung
Geschlecht und Bildungschancen
Herkunft und Bildungschancen

 
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Letzte Änderung: 11.08.2004