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Provokation als Mittel der Aktivierung
Gewinner des studentischen Wettbewerbs 'Raum für soziale Experimente' stellen ihre Ideen vor

Wenn eine Tafel ankündigt, dass eine innerstädtische Freifläche zur Anbaufläche für Genmais oder ein ehemaliges Bürgerzentrum zum Bordell umfunktioniert werden soll, werden die Anwohner zunächst protestieren und dann gemeinsam überlegen, welche Alternativen bestehen. Davon sind die Gewinner des studentischen Wettbewerbs 'Raum für soziale Experimente - zum Angehen gesellschaftlicher Probleme' überzeugt. Sie präsentierten ihre Idee bei der öffentlichen Vorstellung ihrer Arbeiten am 25. Oktober in Darmstadt.

Fünf Arbeiten von 14 Studierenden hatte die Jury im September ausgewählt. Dies waren

- 'Lobeda - ganz weit draußen' von Christiane Kornhass, Nicolai Sieber und Bastian Wahler (Universität Kassel)
- 'Urbane Spielfelder in Cottbus' von Diana Martin, Roman Polster, Danuta Ratka und Dieter Stepner (Universität Kassel)
- 'Das fliegende Klassenzimmer' von Nils Jansen (Hochschule für Technik, Stuttgart)
- 'Null Euro Urbanismus - Ein Katalog von Good Practice Beispielen' von Matthias Müller, Jakob F. Schmid, Uwe Schönherr und Ferdinand Weiß (HafenCity Universität Hamburg) und
- 'Happy Go Lucky' von Simon Davis und Marleen Michaels (BTU Cottbus)

Belohnt wurden sie mit einem zweitägigen Workshop in Darmstadt unter Leitung von Dr. Marta Doehler-Behzadi, Leiterin des Referats Baukultur und städtebaulicher Denkmalschutz des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Berlin, und Peter Conradi, Architekt und ehemaliger Präsident der Bundesarchitektenkammer. Während des Workshop entwickelten sie in drei neu zusammengesetzten Gruppen die Ideen ihrer Arbeiten weiter.

Gruppe 1 schuf dabei den 'Wegbereiter-Man', einen Vermittler, der Brachen analysiert und geeignete Nutzer(-gruppen) akquiriert. Gruppe 2, die sich mit dem Thema 'Bauten' befasste, zeigte Wege aus den festgefahrenen Denkstrukturen, die die Vorstellungen von Großwohnsiedlungen prägen. Gruppe 3 empfahl schließlich das Medikament 'Provokation', mit dem (bislang) unbeteiligte Bewohner motiviert werden sollen, sich mit Nutzungsmöglichkeiten für bestehende Freiflächen auseinander zu setzen.

Zur Präsentation 'Wegbereiter-Man' der Gruppe 1 (PDF) >>>

Zur Präsentation 'Bauten' der Gruppe 2 (PDF) >>>

Zur Präsentation 'Provokation' der Gruppe 3 (PDF) >>>

 
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Letzte Änderung: 04.11.2008